Salvelinus alpinus

Der Seesaibling ist hier nicht heimisch, sondern wurde im 19. Jahrhundert aus Nordamerika eingeführt. Seesaiblinge sind in Niedersachsen vor allem in den tiefen, sauerstoffreichen und kühlen Standgewässern zu finden. Besonders bekannt sind die Bestände in den Talsperren des Harzes (wie der Okertalsperre) sowie in einigen tiefen Heideseen. Da der Seesaibling auf Temperaturen unter 15°C und einen hohen Sauerstoffgehalt angewiesen ist, zieht er sich im Sommer meist in die tiefsten Wasserschichten zurück.
Schutz:
Nicht geschützt, da nicht heimisch.
Erkennungsmerkmale:
Bis 75 cm. Je nach Lebensraum besitzt der Seesaibling eine unterschiedliche Färbung.
Lebensraum & Ernährung:
Sowohl in isolierten Binnenseen als auch in küstennahen Meeresgewässern im
nördlichen Eismeer, gern in tiefen Gewässern. Ernährt sich von Wirbellosen, Kleinkrebsen und Fischen.
Fortpflanzung:
Ufer- und Grundlaicher: Uferlaicher laichen von September bis Januar, Grundlaicher von Juli bis August.