Projekt - Schlammpeitzger

Der einzig heimische Süßwasserdorsch

Gewitterfurzer, Piepaal, Pupsaal, Modderkreuper: Der urige Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis) hat nicht nur lustige volkstümliche Namen, er ist auch ein richtig spannender Fisch mit erstaunlichen Überlebensstrategien. Trotzdem sind seine Bestände stark rückläufig und der Schlammpeitzger eine geschützte Art. Der AVN hat im Jahr 2022 mit dem Fang von Elterntieren aus den Steinhuder Meerbruchswiesen den Startschuss für ein Nachzuchtprojekt gegeben

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Bedrohung durch
Lebensraumverlust

Schlammpeitzger bewohnen selbst kleine Gräben in den Marschen und Niederungsgebieten. Auch in Altarmen, Tiefs, Kanälen und Auen waren sie früher weit verbreitet. Sie sind allerdings nur schlecht nachzuweisen, so dass Informationen über ihre aktuelle Häufigkeit und Verbreitung nicht vollends geklärt sind. Klar ist jedoch, dass auch die Bestände des Schlammpeitzgers stark rückläufig sind. Derzeit hat der Schlammpeitzger darum den Schutzstatus Rote Liste 2 und FFH-Anhang 2 Art – und ist damit eine geschützte Art.

So hilft der AVN

Zukünftig will der AVN verschiedene Zuchtstämme vermehren und Jungtiere zur Wiederansiedlung und Bestandsstützung anbieten.

Mitmachen

Du möchtest vom Aussterben bedrohte Tiere in Deinem Gewässern ansiedeln und somit aktiven Artenschutz betrieben? Dann sprich uns an! Wir helfen dabei zu überprüfen, ob sich Dein Gewässer als Lebensraum eignet.

Helmut Speckmann
Ralf Gerken
Brüsseler Straße 4
30539 Hannover
Laufzeit
seit 2022

Förderer

Dieses Projekt wird derzeit nicht gefördert.